Du bist ein echter Blogger, wenn …
Du bist ein echter Blogger, wenn du …
- beim Hören des Namens Basic an Robert und nicht an Sharon denkst.
- Deutschland bist und Klowände vollpinnst.
- Witze nur über andere Blogs erfährst.
- nur noch dahin reist, wo es eine Internet-Verbindung gibt.
- nur noch ein Viertelstündchen bloggen wolltest …
- auch Nachts noch an Tags denkst
- beim Spreeblick wirres gebloggtes einfach-persönlich online erleben möchtest
Du bist ein schlechter Blogger, wenn …
- beim Hören des Namens Basic an Sharon und nicht an Robert denkst.
- Herr Uçkan beim Lesen deines Blogs mit Alpträumen aufwacht.
- du Grup Tekkan unter dem Keyword Web2.0 vertaggst
- zu Hause kein Netzwerk hast
- zum Schwanzvergleich ein Maßband brauchst
So, jetzt seid ihr dran.
Am 21. März 2006 um 01:19 Uhr
[...] Da habe ich doch vor ein paar Tagen einen Beitrag unter dem subtilen Du bist ein echter Blogger, wenn … in meinem neuen Weblog veröffentlicht und kein Schwein reagiert, geschweige denn kommentiert darauf. So eine Pleite kann und will ich nicht auf mir sitzen lassen. Also, wenn ihr mich nicht erzürnen wollt, dann schaut bitte alle mal nebenan vorbei und gebt euren Senf dazu. [...]
Am 21. März 2006 um 06:51 Uhr
Bei der “Einladung” musste ich ja rüber hüpfen
Die vollkommen stimmende Pro-Liste würde ich wie folgt erweitern:
- immer eine Digicam dabei hast
- bei allen Gelegenheiten überlegst: “Ist das etwas für mein Blog?”
- von Blogeinträgen träumst (mir schon passiert *hmpf*)
- mit Deiner Freundin über die Kommentarfunktion deines Blogs kommunizierst
So, das war ganz spontan. Dieses “Du bist…” wird mir aber sicher den ganzen Tag im Kopf rumspuken – dankeschön… *g*
Wer ist denn eigentlich Sharon? *kicher*
Am 21. März 2006 um 07:59 Uhr
Du bist ein echter Blogger, wenn Du mindestens zehn Blogs Dein Eigen nennst …
Am 21. März 2006 um 08:07 Uhr
[...] Gerald hat einen neunen Blog, den Creativ Thinking Blog. Und weil Blogger philosophisch angehaucht sind – manche mehr, manche weniger – beschäftigt er sich mit Problem der echten Blogger. Dass Gerald ein echter Blogger ist, steht ausser Zweifel, denn für mich ist ein echter Blogger derjenige, der mindestens zehn Blogs gleichzeitig füllt. Auf jedenfall viel Spaß beim creativen Bloggen, Gerald. [...]
Am 21. März 2006 um 08:14 Uhr
Haste mal nen Link?…
Gerald schnorrt.
Da aber die Blogosphäre sowieso eine inzestuöse Mischpoke ist, lassen wir es ihm durchgehen.
Der Aufhänger für das Phishing for Links ist die Liste:
Du bist ein echter Blogger, wenn:
Du mindestens zwei Blogs regelmässig füllst
Du…
Am 21. März 2006 um 10:05 Uhr
Du bist ein echter Blogger, wenn Du …
- nen SEO nicht mutwillig “erzürnst”, “hüpfst” und auch in seinem Zweitblog kommentierst
- Deinen Freunden begeisterst + ausführlich vom bloggen erzählst, und Dich alle anschauen, “wie`n Schwein wenn´s donnert”
- hinter Stöckchen herrennst, um Backlinks oder whatever zu ergattern
PS: bin ich ein “unechter” Blogger, wenn ich auf keinen Fall “beim Spreeblick wirres gebloggtes einfach-persönlich online erleben möchte” und mit der A-Blogger Kommerz-Popkultur absolut nix anfangen kann?
Am 21. März 2006 um 11:54 Uhr
Direkt mal vorbeigehüpft, und mir gedacht, gib dem Herrn Uçkan mal schnell sein starkes ‘ç’, sonst bekommt er noch wirklich Alpträume
Am 21. März 2006 um 14:28 Uhr
Thomas, danke für den Hinweis, gar nicht auszudenken was das für ein Horrorfilm geworden wäre ohne das starke ç. Das hätte wahrscheinlich an den Grundfesten der Blogosphäre gerüttelt, so heftig wäre das abgegangen hier.
Am 21. März 2006 um 16:36 Uhr
>wenn ihr mich nicht erzürnen wollt, …

>Denn Du bist ein echter Blogger, wenn … du jetzt brav rüber hüpfst
Also mit solchen Methoden erreichen’S bei mir gar nix. … Oops …
Na gut: Du bist ein echter Blogger, wenn deine Blogroll mehr Einträge hat als dein Telefonbuch
Am 21. März 2006 um 16:45 Uhr
Danke Thomas und Gerald, ihr habt die Blogossphäre vor’m Untergang bewahrt
Am 21. März 2006 um 17:09 Uhr
UFF, das war knapp
Am 21. März 2006 um 20:21 Uhr
… wenn Du Technorati anpingst, damit ich nicht nur durch Zufall mitbekomme, dass Du mein Blog verlinkt hast.
)
Kreativen Juice beim nächsten mal wieder…
Am 22. März 2006 um 15:54 Uhr
…wenn Deine Praktikantin Dich um einen Block bittet und Du daraufhin antwortest, dass Du heute noch keine Zeit hattest, einen Eintrag zu schreiben!
Am 23. März 2006 um 00:49 Uhr
@Bettina – Danke, der ist wirklich sehr schön und zudem voll aus dem Leben gegriffen
Am 23. März 2006 um 10:29 Uhr
in der Tat voll aus dem Leben…ist mir nämlich tatsächlich vor ein paar Tagen genau so passiert!
Am 23. März 2006 um 10:48 Uhr
Gott sei dank, ich bin kein echter Blogger, weil…
… ich im Urlaub bewußt auf alles locker verzichten kann, was mit Internet zu tun hat.
Am 23. März 2006 um 20:00 Uhr
Du bist ein echter Blogger, wenn …
… Du der erste bist, der seinen “Haufen” (BL) setzt … (oh weh, 2 Tage zu spät….)
Du bist ein schlechter Blogger, wenn Deine externen Links ein “nofollow” haben (was hier nicht der Fall ist)
Am 31. März 2006 um 12:09 Uhr
Wenn Du einen halben Tag Feeds liest, um zu wissen, was heute Sache ist, wenn Du einen halben Tag News liest, um zu wissen, was für Deinen Blog passen würde, wenn Du in der Zeitung nach Tags suchst, wenn Du verzweifelt bei guten Webseiten keinen Feed findest, wenn Du nachts von neuen Designvarianten träumst, dann wird’s Zeit aufzuwachen. Aber vielleicht macht ja gerade das einen “echten” Blogger aus. Danke für den Anstoß Gerald.
Am 13. Oktober 2006 um 22:55 Uhr
[...] Aus heutiger Sicht kann ich nur sagen: Dort sind die echten Blogger, das ist die Wiege der Blogkultur und so sollte sie auch im WEB 2.0 einen Platz finden. Ich will auch ein Speakers Corner. Und ich nenne es “Speakers Spots“. Die Apfelsinenkiste ersetzen wir durch das Telefon und CAllBlog Nummern (damit man die spontanen Gedanken nicht am PC verwässert sondern frisch, fromm, fröhlich und frei sind), den Hyde Park machen wir virtuell wieder auf und ab geht´s. Wer will, kann sich auch filmen und bei youtube oder anderen Diensten verewigen. Einfach den Permalink an eine feste Mailblog-Adresse senden und fertig. Speakers Spots ist überall: in der Kneipe, auf dem Schulhof, der Mensa, am Arbeitsplatz, im Bett, beim Fernsehen oder beim Arbeitsamt, egal. Lasst los, was losgelassen werden muss. Einzige Einschränkung -wie beim Original: Die Queen und ihre Familie darf nicht beleidigt werden , übersetzt für dieses Projekt bedeutet das: wer denunziert, beleidigt oder sonstwie seine Kinderstube vergisst, muss leider draussen bleiben… Ganz wichtig: Speakers Spots lebt vom gesprochenen Wort (sonst wäre es ja auch eher eine “writers corner”) und genauso sollte es auch im Web sein. Schriftliche Kommentare sind willkommen, aber die Beiträge bleiben Audio und Video. [...]