Ham mer denn schon wieder ersten April? Kaum zu glauben was da für eine phantastische Geschichte gerade durchs Web geistert: Airnergy: Gadgets via WLAN aufladen. Da soll es eine Firma doch tatsächlich geschafft haben ein Gerät zu bauen, dass es erlaubt Wlan-Signale in Strom umzuwandeln. Im Prinzip ist das schon möglich, aber dass die eingesammelte Energie ausreichen soll Kleingeräte,wie den Blackberry in erträglicher Zeit aufzuladen, das ist dann doch sehr zweifelhaft. Versprochen wird das allerdings, und zwar auf der CES 2010.
Das Teil schlägt Wellen. Selbst Heise hat sich der Sache angenommen und einen airnergetischen Kommentar dazu abgegeben. Zwecks Aufklärung. Die aus der Luft gefischte Energie ist so gering, da kann man nicht mal seinen Taschenrechner mit aufladen, geschweige denn ein Handy. Die Kapazität eines Handies dürfte locker bei 2-3 Wattstunden liegen, wollte man das mit den paar Mikrowatt eingefangener Sendeleistung aufsammeln, ist das zu ladende Gerät schon längst ein Fall fürs Technik-Museum. Was für ein großartiger Quatsch
Habe lange nicht mehr so eine lustige Innovation gesehen. Das YouTube Video wurde auch schon fast 90.000 Mal abgespielt, insofern hat sich die Sache ja schon irgendwo gelohnt. Ich frage mich jetzt nur, was mit der ganzen Aktion letztendlich bezweckt werden soll. Von Leute über den Tisch ziehen über einen Marketing-Gag für den Hersteller bis hin zur viralen Kampagne für eine Agentur ist alles möglich. Die Zeit wird zeigen, was dahinter steckt. Auffällig ist, dass fast alle Blogger ein Foto von dem RCA Airnergy in ihre Artikel mit eingebunden haben. Ich gehe mal davon aus, ohne eine entsprechende Erlaubnis vom Rechteinhaber. Kaum auszudenken was passiert, wenn der auf einmal Abmahnungen an die Blogger verschickt. Das wäre ein Geschäftsmodell das sich lohnen könnte
Irrsinn und Genialität liegen oft nahe beieinander. Zumindest sagt das der Volksmund. Und der irrt sich selten. Wobei Irren ja menschlich ist. Doch kommen wir zum eigentlichen Thema. Im Spiegel erschien gestern ein interessanter Beitrag über 20 ziemlich durchgeknallte Experimente. Wirklich sehr unterhaltsam, was da der Autor Benjamin Maack so alles ausgegraben hat. Von kurios bis genial ist alles dabei. Einige der Stories zeugen vom großen Ideenreichtum der Wissenschaftler, andere lassen an der Zurechnungsfähigkeit ihrer Schöpfer zweifeln. Klare Leseempfehlung. Ich habe mir alle 20 Stories durchgelesen, eher selten für Sachen, die man im Web findet.
Schon seit Tausenden von Jahren üben Feuerwerke eine besondere Faszination auf die Menschen aus. Was auch immer die Ursachen dafür sein mögen, eine kreative Komponente ist auf jeden Fall damit verbunden. Im Gegensatz zu früher können wir heutzutage sogar ein Stückchen dieser fasziniernden Eindrücke auf Film und Foto festhalten und so teilweise Dinge und Effekte sichtbar machen, die dem menschlichen Auge ansonsten verborgen geblieben wären. Je nach Belichtungszeit können wir sogar mit den Spuren des Feuers richtige Kunstwerke schaffen.
Auf Seo.de habe ich im Rahmen meines Frohes Neues Jahr Beitrages zum Beispiel ein Foto eingebunden, dass meine Tochter mit ihrem digitalen Weihnachtsgeschenk (EXILIM High Speed EX-FS10) geschossen hat. Hier der Silvester-Effekt noch mal in groß. Sieht aus wie ein Bäumchen mit Ästen aus Licht. Einfach cool. Überhaupt ist die Kamera ein cooles Gerät, erlaubt sie nicht nur Serienbilder mit 30 Bildern/sec sondern sogar echte Zeitlupenaufnahmen.
Ziemlich abgefahrene Sache diese Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) Magnete. Ich habe mir den Spaß erlaubt und letzte Woche bei Supermagnete.de ein paar dieser interessanten Supermagnete bestellt. Nicht nur, dass die Magente super sind, auch der Service vom Supermagnete Shop ist spitzenmäßig. Donnerstag früh bestellt, am Freitag nachmittag war das Päckchen mit den magischen Magneten schon da. Schneller geht nicht.
Diese Supermagnete sind schon fast unglaublich. Insbesondere wenn ein Super-Magnet mit 43 kg Haftwirkung aus Versehen mit einem 23 kg Modell zusammenrasselt und man alle Hände voll zu tun hat, die beiden Teile wieder voneinander zu trennen. Echt heftig, was für eine Zugkraft in diesen kleinen Teilen steckt. Ich werde jetzt mal ein wenig experimentieren und dann den einen oder anderen mag(net)ischen Beitrag dazu verfassen
Im Bereich Werbemittel sind die Produzenten immer wieder auf der Suche nach kreativen Ideen, die dann in entsprechende Werbeartikel umgesetzt werden. Der Zauberwürfel oder auch Rubiks Cube ist nicht nur eine geniale Erfindung, er eignet sich auch sehr gut als Werbemittel. Ob nun mit Symbolen bedruckt wie beim Google Würfel oder niedlich klein als Rubiks Schlüsselanhänger, der Ideen gibt es viele.
Jetzt hat Rubiks Wunderwürfel auch noch den Weg Richtung USB Stick geschafft. Als Rubiks USB Stick sorgt er nicht nur den gewissen Dreh beim Nutzer sondern auch für entsprechende Aufmerksamkeit beim Betrachter. Ich persönlich fände ja die gesteigerte Form des Rubik Sticks noch interessanter, ein schlüsselanhängergroßer Rubiks Cube mit USB Funktionalität, welche es aber nur in Verbindung mit einem korrekt gedrehten Würfel tun sollte
Vor langer Zeit schrieb ich hier mal über Spinnen und diverse Methoden diese zu fangen. Dabei ging es um Spinnen die sich ins Haus verirrt hatten bzw. dort zu wohnen gedachten. Zum Ausgleich jetzt mal eine kleine Spinne in freier Natur.
Dieses Mini-Exemplar eines Spidermans war gerade mal 3-4 Millimeter groß, als ich es ablichtete. Irgendwie ganz niedlich. Furchterregend ist was anderes
Es gibt nichts, was es nicht gibt. Selbst eine umfangreiche Bücher-Edition konnte ich entdecken. Hier ein paar Bilder von der Pi-Edition der heute bekannten Ziffern aus dem Deutschen Technikmuseum in Berlin.
Ein nettes Fundstück. Kommt gleich mit auf meine olle rekordverdächtige Pi-Seite
Auf der SeoCampixx habe ich im Rahmen meines Seo-Total Vortrages ein kleines Anagramm Gewinnspiel veranstaltet, bei dem es um das Erraten von Anagrammen aus dem Seo-Umfeld ging. Hier die 4 Aufgaben:
Seichtes Klo -> Seo-Klitsche
Jens Saubohne -> Johannes Beus
Fast Einschlaefernder -> Stefan Fischerlaender
Mir reichte Spam. Ich nun Seo. -> Suchmaschinenoptimierer
Das Finden solcher Anagramme ist eine Kunst für sich und dauert seine Zeit. Als Unterstützung habe ich das Programm Wordpool genutzt, das einem eine Unmenge von möglichen und unmöglichen Kombinationen ausspuckt, die dann noch durchwühlt werden müssen, um die wenigen Perlen zu finden.
Vor knapp drei Jahren bin ich über eine witzige Mausefalle gestolpert und habe ihr (und anderen Mausefallen) einen kleinen Beitrag gewidmet. Jetzt ist mir eine andere witzige Mausfalle über den Weg gelaufen, die mit noch weniger Material auskommt. Ein Stück schwarzer Karton und eine Schere, mehr braucht es nicht zum Mäuse fangen
Ich habe die Idee mal weiter gedacht. Eigentlich könnte man ja gleich mit einem schwarzen Filzstift die Fußbodenleiste anmalen. Lediglich die Reinigung der Falle nach erfolgreichem Einsatz könnte Probleme bereiten. Aber vielleicht hat ja einer der Leser noch eine bessere Idee?
Heute habe ich im Spektrum der Wissenschaft einen sehr interessanten Artikel über Primzahl-Zwillinge und die Goldbachsche Vermutung gelesen. Im Rahmen der Serie “Die größten Rätsel der Mathematik” wurde der aktuelle Stand der Wissenschaft zu den beiden Problemen ausgebreitet. Eine echte Freude für mich, der ich in jungen Jahren meine ersten Programmierschritte auf einem Wang 600 wagte und dabei der Herausforderung der Primzahl-Zwillinge und insbesondere der Goldbachschen Vermutung nicht widerstehen konnte.
Goldbachsche Vermutung
Jede gerade Zahl (echt) größer als 2 ist die Summe zweier Primzahlen.
Die Goldbachsche Vermutung ist so simpel zu formulieren. Alle Wahrscheinlichkeiten sprechen dafür, dass die Aussage richtig ist. Computer haben sie für die ersten paar Trillionen Zahlen verifiziert. Dennoch trotzt die Vermutung allen Bemühungen der Mathematiker, sie mit einem Beweis zu erschlagen.
Das Faszinierende an den Vermutungen in der Mathematik, manchmal kommt es ganz anders, als man denkt. So stellte Euler vor über 200 Jahren die Vermutung auf, es gäbe keine ganzen Zahlen, die die folgende Gleichung erfüllen: x^4+y^4+z^4=w^4. Bis ins Jahr 1988 hinein glaubte man an die Richtigkeit der Aussage, bis dann Noam Elkies den Spielverderber machte und ein Gegenbeispiel (2682440, 15365639,18796760 und 20615673) brachte