Witzige Afri-Gadgets

14. Juli 2010

Kaum zu glauben über welche Wege man bisweilen auf interessante Blogbeiträge stößt. Heute bin ich über eine anderweitige blogseitige Erwähnung wieder mal bei Flattr gelandet, habe die Topliste angeschaut, bin einem Eintrag gefolgt, dort einem Kommentar eines vermeintlichen Spammers hinterher gelaufen, habe diese Unterseite über Google Cache betrachtet, dort einen Link zu einem neuen Flattr Eintrag gefunden und bin am Ende dann beim Clockworker seinem Afrigadget Beitrag gelandet. Von dort war’s dann nur noch ein Klick bis zum Afrigadget Blog selber.

Das Thema Gadgets gehört sicher zu den meistgelesenen Blogthemen überhaupt. Meist hängt aber der Hauch von Luxus an diesen Teilen, viele dieser Dinge braucht man nicht wirklich und manche Teile kosten auch noch ne Stange Geld. Aber eines haben diese Gadgets, sie haben einen gewissen Witz. Was aber passiert, wenn man dieses Thema irgendwohin pflanzt, wo Geld und Luxus Fremdwörter sind. An einen Ort, wo der Mangel regiert. Afrika zum Beispiel. Dort wird Material und Technik in ganz anderer Art und Weise kombiniert. Und ein zusätzlicher Schuss Kreativität kommt mit ins Spiel. Ein schönes Beispiel stellt das links dargestellte Radio dar, das nicht nur witzig aussieht sondern zudem noch funktionieren soll.

Kabel in Leerrohr einziehen

26. Mai 2010

Es ist eine Kunst für sich ein Kabel in ein Leerrohr einzuziehen. Über Pfingsten bin ich ordentlich in Schweiß gekommen, als ich versucht habe ein Netzwerkkabel durch ein Leerrohr vom Dachboden runter ins Zimmer meiner Tochter zu ziehen. Anfänglich ließ sich das Kabel locker schieben, doch irgendwann kamen die ersten Hürden und Widerstände und am Ende wollte das Kabel trotz Hin- und Hergeruckele nicht mehr weiter. Nachdem auch ein zweiter Versuch gescheitert war, kam mir der Gedanke, ich müsste Google mal um Rat fragen.

Gesagt, getan. Als erstes stolperte ich dabei über so Dinge wie Zugschnur und Einziehband, einfache Einziehhilfen für den Elektroinstallateuer. Das überzeugendste Kabeleinziehsystem das mir dabei begegnete war eines auf Glasfiberbasis. Wen’s interessiert, hier der Fundort dieser Kabeleinziehsysteme. Doch was nutzte mir das Wissen? Es war Feiertag, die Geschäfte geschlossen und zudem mein Ehrgeiz erwacht, es mit Bordmitteln zu schaffen.

Einige Verlegetipps später war ich wieder etwas schlauer. Von Gleitmitteln war die Rede. Ob Gleitgel oder Spülmittel, mit dem entsprechenden Gleitmittel sollte es viel leichter sein, das Kabel durchs Leerrohr zu bugsieren. Die Argumentation klingt plausibel, dennoch wollte ich mir den Schmierkram nicht antun und machte mich auf die Suche nach weiteren Lösungsmöglichkeiten. Zumal je nach Gleitmittel die Gefahr bestehen könnte, dass die Kabelisolierung angegriffen wird oder Jahre später die Rohre/Kabeloberfläche verklebt oder verschmutzt sind. Talkpuder sollte da die bessere Variante sein. Aber es musste doch noch etwas Besseres geben. Und dem war auch so :)

Das Stichwort dazu lautete Staubsauger. Ob nun mit Drachenschnur und Wattebällchen oder mit Bindfaden an Papierkugel (siehe Kommentare), solch ein Staubsauger wirkt wahre Wunder. Auf die Frage nach einem geeigneten Einziehband reichte mir meine Frau zwei Knäuel Geschenkband/Kräuselband. Keine schlechte Lösung dachte ich mir und ging ans Werk.

Als erstes musste die Verbindung Staubsauger – Leerrohr abgedichtet werden, dazu verwendete ich ein 5cm breites Tesa Paketklebeband, welches ich ein paar Mal um die Nahtstelle wickelte. Dann wurde der Staubsauger auf dem Dachboden angeschmissen und mein Sohn beauftragt. das Geschenkband (Bild dazu rechts) einzuführen und den Einzug zu kontrollieren. Festhalten sollte man das Band nämlich, ansonsten landet es ruckzuck im Staubsauger-Beutel. Die Sache klappte wortwörtlich wie am Schnürchen. Schnell wie der Wind war das Geschenkband durchgezogen. So einfach hatte ich mir das nicht vorgestellt. Im Prinzip war das ganze Werk nur eine Verlängerung des Staubsaugerrohres um 15 Meter ;-)

Noch ein interessanter Tipp, den ich aus den Kommentaren zum Wattebällchen-Artikel mitgenommen habe. Man sollte beim Verlegen der Leerrohre gleich ein Einzugsband mit einlegen und wenn man ein Kabel einzieht ebenfalls noch ein Einzugsband mit einziehen, dann ist das zweite Kabel später nur ein Klacks. Last but not least sollte man darauf achten, dass die Schnur bzw. das Band reißfest sind. In meinem Fall hat das Geschenkband gehalten, doch wenn richtig Zug aufgenommen werden muss um ein Kabel zu ziehen, dann müsste es vielleicht auch etwas Stabileres sein. Zum Einziehen selber aber ist das Kräuselband ideal, da es einen guten Luftwiderstand bietet und durch jede Engstelle durchflutscht.

Bewegungstherapie

26. April 2010

Nach längerer Pause schreibe ich hier mal wieder einen Blogbeitrag, der dem alleinigen Zweck dient, für etwas Bewegung im Blog zu sorgen. Denn ein neuer Beitrag bedeutet zugleich auch neuer Inhalt auf der Startseite, Veränderung bei der Sidebar-Verlinkung, damit Bewegung nicht nur im eigentlichen Blog, sondern hinunter bis in die Kategorien und ins Archiv. Damit sollte auch der lahm gewordene Googlebot wieder in Schwung kommen und die Seiten einer Neubewertung unterziehen. Vielleicht kommt das dann ja den Rankings dieser Website zu Gute. Ich lass mich überraschen. Und werde mit den Sistrix-Tools ein Auge auf die Entwicklung haben.

RCA Airnergy schlägt große Wellen

24. Januar 2010

Ham mer denn schon wieder ersten April? Kaum zu glauben was da für eine phantastische Geschichte gerade durchs Web geistert: Airnergy: Gadgets via WLAN aufladen. Da soll es eine Firma doch tatsächlich geschafft haben ein Gerät zu bauen, dass es erlaubt Wlan-Signale in Strom umzuwandeln. Im Prinzip ist das schon möglich, aber dass die eingesammelte Energie ausreichen soll Kleingeräte,wie den Blackberry in erträglicher Zeit aufzuladen, das ist dann doch sehr zweifelhaft. Versprochen wird das allerdings, und zwar auf der CES 2010.

Das Teil schlägt Wellen. Selbst Heise hat sich der Sache angenommen und einen airnergetischen Kommentar dazu abgegeben. Zwecks Aufklärung. Die aus der Luft gefischte Energie ist so gering, da kann man nicht mal seinen Taschenrechner mit aufladen, geschweige denn ein Handy. Die Kapazität eines Handies dürfte locker bei 2-3 Wattstunden liegen, wollte man das mit den paar Mikrowatt eingefangener Sendeleistung aufsammeln, ist das zu ladende Gerät schon längst ein Fall fürs Technik-Museum. Was für ein großartiger Quatsch :)

Habe lange nicht mehr so eine lustige Innovation gesehen. Das YouTube Video wurde auch schon fast 90.000 Mal abgespielt, insofern hat sich die Sache ja schon irgendwo gelohnt. Ich frage mich jetzt nur, was mit der ganzen Aktion letztendlich bezweckt werden soll. Von Leute über den Tisch ziehen über einen Marketing-Gag für den Hersteller bis hin zur viralen Kampagne für eine Agentur ist alles möglich. Die Zeit wird zeigen, was dahinter steckt. Auffällig ist, dass fast alle Blogger ein Foto von dem RCA Airnergy in ihre Artikel mit eingebunden haben. Ich gehe mal davon aus, ohne eine entsprechende Erlaubnis vom Rechteinhaber. Kaum auszudenken was passiert, wenn der auf einmal Abmahnungen an die Blogger verschickt. Das wäre ein Geschäftsmodell das sich lohnen könnte ;-)

Irrsinnig geniale Experimente

20. Januar 2010

Irrsinn und Genialität liegen oft nahe beieinander. Zumindest sagt das der Volksmund. Und der irrt sich selten. Wobei Irren ja menschlich ist. Doch kommen wir zum eigentlichen Thema. Im Spiegel erschien gestern ein interessanter Beitrag über 20 ziemlich durchgeknallte Experimente. Wirklich sehr unterhaltsam, was da der Autor Benjamin Maack so alles ausgegraben hat. Von kurios bis genial ist alles dabei. Einige der Stories zeugen vom großen Ideenreichtum der Wissenschaftler, andere lassen an der Zurechnungsfähigkeit ihrer Schöpfer zweifeln. Klare Leseempfehlung. Ich habe mir alle 20 Stories durchgelesen, eher selten für Sachen, die man im Web findet.

Ein frohes Neues Jahr 2010

2. Januar 2010

Schon seit Tausenden von Jahren üben Feuerwerke eine besondere Faszination auf die Menschen aus. Was auch immer die Ursachen dafür sein mögen, eine kreative Komponente ist auf jeden Fall damit verbunden. Im Gegensatz zu früher können wir heutzutage sogar ein Stückchen dieser fasziniernden Eindrücke auf Film und Foto festhalten und so teilweise Dinge und Effekte sichtbar machen, die dem menschlichen Auge ansonsten verborgen geblieben wären. Je nach Belichtungszeit können wir sogar mit den Spuren des Feuers richtige Kunstwerke schaffen.

Auf Seo.de habe ich im Rahmen meines Frohes Neues Jahr Beitrages zum Beispiel ein Foto eingebunden, dass meine Tochter mit ihrem digitalen Weihnachtsgeschenk (EXILIM High Speed EX-FS10) geschossen hat. Hier der Silvester-Effekt noch mal in groß. Sieht aus wie ein Bäumchen mit Ästen aus Licht. Einfach cool. Überhaupt ist die Kamera ein cooles Gerät, erlaubt sie nicht nur Serienbilder mit 30 Bildern/sec sondern sogar echte Zeitlupenaufnahmen.

Super-Magnete – einfach super

13. Oktober 2009

Ziemlich abgefahrene Sache diese Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) Magnete. Ich habe mir den Spaß erlaubt und letzte Woche bei Supermagnete.de ein paar dieser interessanten Supermagnete bestellt. Nicht nur, dass die Magente super sind, auch der Service vom Supermagnete Shop ist spitzenmäßig. Donnerstag früh bestellt, am Freitag nachmittag war das Päckchen mit den magischen Magneten schon da. Schneller geht nicht.

Diese Supermagnete sind schon fast unglaublich. Insbesondere wenn ein Super-Magnet mit 43 kg Haftwirkung aus Versehen mit einem 23 kg Modell zusammenrasselt und man alle Hände voll zu tun hat, die beiden Teile wieder voneinander zu trennen. Echt heftig, was für eine Zugkraft in diesen kleinen Teilen steckt. Ich werde jetzt mal ein wenig experimentieren und dann den einen oder anderen mag(net)ischen Beitrag dazu verfassen ;-)

Rubiks USB Stick

4. Juli 2009

Im Bereich Werbemittel sind die Produzenten immer wieder auf der Suche nach kreativen Ideen, die dann in entsprechende Werbeartikel umgesetzt werden. Der Zauberwürfel oder auch Rubiks Cube ist nicht nur eine geniale Erfindung, er eignet sich auch sehr gut als Werbemittel. Ob nun mit Symbolen bedruckt wie beim Google Würfel oder niedlich klein als Rubiks Schlüsselanhänger, der Ideen gibt es viele.

Jetzt hat Rubiks Wunderwürfel auch noch den Weg Richtung USB Stick geschafft. Als Rubiks USB Stick sorgt er nicht nur den gewissen Dreh beim Nutzer sondern auch für entsprechende Aufmerksamkeit beim Betrachter. Ich persönlich fände ja die gesteigerte Form des Rubik Sticks noch interessanter, ein schlüsselanhängergroßer Rubiks Cube mit USB Funktionalität, welche es aber nur in Verbindung mit einem korrekt gedrehten Würfel tun sollte ;-)

Mini-Spiderman

4. Juli 2009

Vor langer Zeit schrieb ich hier mal über Spinnen und diverse Methoden diese zu fangen. Dabei ging es um Spinnen die sich ins Haus verirrt hatten bzw. dort zu wohnen gedachten. Zum Ausgleich jetzt mal eine kleine Spinne in freier Natur.

Dieses Mini-Exemplar eines Spidermans war gerade mal 3-4 Millimeter groß, als ich es ablichtete. Irgendwie ganz niedlich. Furchterregend ist was anderes ;-)

PI in schwarzen Lettern

13. Mai 2009

Es gibt nichts, was es nicht gibt. Selbst eine umfangreiche Bücher-Edition konnte ich entdecken. Hier ein paar Bilder von der Pi-Edition der heute bekannten Ziffern aus dem Deutschen Technikmuseum in Berlin.



Ein nettes Fundstück. Kommt gleich mit auf meine olle rekordverdächtige Pi-Seite ;-)